Shiatsu-Massage

Druckmassagen für Neugeborene

Kursleitung: Simone Fischer

Berührung ist das A und O, um die erste Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Kind aufzubauen. Oft mögen Babys ein gezieltes Drücken lieber, als ein sanftes Streicheln oder Kitzeln.

Warum?  Stellen Sie sich vor, das Baby ist 40 Wochen lang im Bauch der Mutter – im warmen Fruchtwasser, dicht umschlossen von der Gebärmutter und von den Organen der Mama. Es wird rund um die Uhr an jeder Stelle seines kleinen Körpers berührt, es fühlt sich sicher und geborgen. Irgendwann geht die Zeit in Mamas Bauch zu Ende und es ist auf der Welt: ohne diese vollkommene Nähe, ohne Schwerelosigkeit und ohne automatisch die Körpertemperatur der Mutter zu haben. Damit ist das Neugeborene anfangs völlig überfordert.

Japanische Tradition trifft neuste westliche Innovation. Die Berührungen im Baby-Shiatsu entfalten eine unglaubliche Kraft. Sie bestehen aus sanftem Drücken und helfen so Ihrem Baby seine äußeren Grenzen, seinen Körper wahrzunehmen und sich  auch außerhalb des Mutterleibes geborgen zu fühlen. Bei liebevollem Körperkontakt schüttet das Gehirn verschiedene Stoffe aus: das Kuschelhormon Oxytocin oder das Wohlfühlhormon Serotonin zum Beispiel. Somit kommt auch weniger von dem Stresshormon Cortisol in den Umlauf. Dadurch ist Ihr Baby weniger ängstlich und spürt mögliche Schmerzen wie Bauchweh nicht so stark. Es atmet ruhiger und kann sich entspannen. Mit Hilfe dieser Techniken können Sie Ihrem Kind den Start ins Leben leichter machen und somit die Bindung zwischen ihnen beiden und der Familie stärken. Noch dazu hat diese Methode auch eine wohltuende Rückwirkung auf denjenigen, der sie ausführt.